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Poggio Salvi Brunello di Montalcino 2005

von Nico Meisner
Poggio Salvidi di Montalcino Brunello 2005

Poggio Salvidi Brunello 2005

Im Süden der Provinz Siena im der italienischen Toskana liegt im Val d’Orcia die Gemeinde Montalcino. Hier findet man einen der international bekanntesten Weine Italiens, den Brunello di Montalcino. Dieser Rotwein wird sortenrein aus einem Klon der Sangiovese-Traube, die Sangiovese Grosso oder auch Brunello genannt wird, gekeltert.

Die Villa Poggio Salvi liegt auf der dem tyrrhenischen Meer zugewandten Seite von Montalcino. Hier wird ausschliesslich der Sangiovese Grosso auf etwa 23 Hektar Rebfläche kultiviert.

Der Poggio Salvi Brunello di Montalcino hat bereits viele Auszeichnungen und Erwähnungen in Fachmagazinen erhalten. Somit waren wir recht gespannt, obwohl der Jahrgang 2005 gegenüber den 2004 und 2006 Jahrgängen in dieser Region als eher einer der schlechteren Jahrgänge gilt.

Der Poggio Salvi Brunello di Montalcino 2005 kommt intensiv Rubinrot ins Glas, aber an der Nase fehlt zunächst der für einen typischen Brunello charakteristiche warme Vanilleduft. Auch am Gaumen fehlte uns etwas die Wärme und Harmonie die sonst die Weine dieser Region ausmacht. Der Wein ist herb, beerig und robust und hat einen sehr langen Abgang, dem aber etwas die Samtigkeit fehlt.

Ob es an äußeren Einflüssen lag, dass dieser Wein unsere Erwartungen nicht erfüllt hat, können wir nicht sagen. Der Wein kam 2011 in unseren Besitz und wurde während dieser Zeit richtig gelagert. Auch die Lagerfähigkeit ist bei diesem Wein auf keinen Fall überschritten. Möglicherweise war es einfach kein guter Jahrgang.

Geschmack: 3 von 5 Punkten, Preis/Leistung: 2 von 5 Punkten

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Poggio Salvi Brunello di Montalcino 2005, 4.5 out of 5 based on 20 ratings

One Response to “Poggio Salvi Brunello di Montalcino 2005”

  1. Sorry, aber, was ihr da schreibt ist ein bisserl seltsam. Euch fehlt der Vanilleduft und am Ende die Samtigkeit? Naja, das sind zwei Attribute, die nur von neuen Barriques herrühren. Die haben aber mit der Typizität eines Brunello wenig zu tun. Vermutlich haben die Oenologen bei Poggio Salvi den insgesamt etwas schlankeren 2005er eben Gottseidank nicht komplett ins neue Holz gesteckt.
    Richtig ist, dass der Wein viel rote und schwarze Beerenfrucht zeigt, dass er eine kühle, mineralische Art hat und dass er sehr lang ist. Eigentlich ist das genau das, weswegen Brunello einst berühmt wurde, lange bevor die Konzentrierer und Barrique-Fetischisten kamen.

    Lustige Grüsse.

    Knalli

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